Vorschau zum Pokalfinale in Erfurt

Wacker will „Party-Crasher“ sein

Am Donnerstag ist der große Tag gekommen. Nach 19 Jahren steht der FSV Wacker 90 Nordhausen wieder im Thüringer Pokalfinale. Ab 12:45 Uhr gastieren die Rolandstädter im modernisierten Steigerwaldstadion beim FC Rot-Weiß Erfurt. Für Wacker-Trainer Volkan Uluc ist die Favoritenrolle klar verteilt: „Wir sind klarer Underdog. Für Erfurt wäre es eine Blamage, mit der Euphorie des Klassenerhalts im Rücken, es im eigenen Stadion nicht zu schaffen, den Pokal zu gewinnen.“ Am vergangenen Wochenende sicherten sich die Landeshauptstädter dank eines überzeugenden 4:1 Heimsieg gegen Großaspach am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der 3. Liga.

Wie man Erfurt im Pokalfinale schlägt, weiß Uluc ganz genau. In den vergangenen Jahren 2015 und 2016 holte er mit Finalsiegen den Pokal nach Jena. Im letzten Jahr gegen die Rot-Weißen. Auch die Nordhäuser Pokalendspiel-Bilanz gegen Erfurt kann sich sehen lassen. Dreimal standen sich beide Vereine im Finale gegenüber. Zweimal behielt Wacker die Oberhand. In den Jahren 1996 und 1997 gewann der FSV Wacker 90 gegen die Blumenstädter mit 1:0 und 3:2. 1998 konnten sich die Erfurter mit 4:1 durchsetzen.

Personell kann der Nordthüringer Regionalligist aus dem Vollen schöpfen. „Jeder wird seine Wehwehchen wegdrücken, um am Donnerstag dabei sein zu können.“, so Trainer Volkan Uluc. Seit Dienstag befindet sich die Mannschaft im Kurztrainingslager in Teistungen (Eichsfeld).

Unterstützt werden die Nordhäuser von mehreren hunderten Fans. Die Ticketaktion lief sehr gut an. Für einige Kurzentschlossene gibt es am Donnerstag ab 9 Uhr auf dem Bahnhofsplatz noch einige Kombitickets zu erwerben. Für alle, die zu Hause bleiben müssen überträgt der WackerFunk im Internet auf der Wackerseite bzw. auf  www.ntr2.party das Endspiel live aus dem Steigerwaldstadion.