Wilke-Elf muss Samstag beim SV SCHOTT Jena ran

Erste: Misson Impossible beim Tabellenführer

Es gibt wahrlich leichtere Aufgaben als beim Tabellenführer der Thüringenliga gastieren zu müssen. Der SV SCHOTT Jena zieht in luftiger Höhe einsam seine Kreise und schickt sich an, die Meisterschaft 2025/26 an die Oberaue zu holen. Uns erwartet eine Mission Impossible beim Ligaprimus. „Guten Tag Wacker. Ihre Mission, sollten Sie sie annehmen, lautet auch dieses Wochenende Punkte im Abstiegskampf einzufahren!“ Dabei spielt es keine Rolle, wie der nächste Gegner heißt oder aus welcher Tabellenregion er kommt. Allen, die es mit Blau und Weiß halten ist bewusst, wie brenzlich unsere Situation aktuell ist. Geraderücken können die Ergebniskrise der letzten Wochen allerdings nur die, die für unseren Fussballsportverein 90 Minuten auf dem Rasen stehen. Unsere Elf muss sich am eigenen Schopfe wieder aus dieser Bredouille herausziehen. Dazu muss jeder Spieler bereit sein, für den Klassenerhalt alles in die Waagschale zu werfen. Mentalität, unbedingter Wille, Zweikämpfe suchen, annehmen und gewinnen zu wollen. Darauf wird es Samstag genau ankommen wie die wenigen Chancen, die sich unweigerlich bieten werden, eiskalt zu nutzen. Jena – wie jedem anderen Gegner auch – ist es völlig Banane, ob wir in der kommenden Saison nochmals dort zu Gast sind oder nicht. Es liegt einzig und allein an uns, dass Ruder final rumzureißen und jedem im Thüringer Fußball-Oberhaus zu zeigen, dass Wacker Nordhausen noch lange nicht abgeschrieben werden darf!

💬 Stefan Wilke: Die Ausgangslage ist eindeutig: Nach drei sieglosen Spielen fahren wir zum Tabellenführer nach Jena – aber sicher nicht, um dort Geschenke zu verteilen. Wir brauchen im Abstiegskampf Punkte, und genau mit dieser Haltung werden wir auftreten. Personell müssen wir weiterhin auf Stergios Dodontsakis verzichten, der nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. Lennox Schleusing fällt mit seinem bestätigten Bänderriss noch mindestens drei weitere Wochen aus. Dafür kehrt Jaakko Lakkamäki zurück in den Kader. Natürlich erwartet uns mit dem SV Schott Jena ein starker Gegner, der mehr als zurecht oben steht. Aber Tabellenführer hin oder her – wir fahren dorthin, um etwas mitzunehmen. Das Hinspiel haben wir nur knapp verloren, genau daran wollen wir anknüpfen und auch unser Glück erzwingen. Entscheidend wird sein, dass bei jedem einzelnen Spieler nicht nur das Bewusstsein vorhanden ist, diesen Abstiegskampf mit maximalem körperlichem Einsatz anzunehmen, sondern auch von Anfang an diese Haltung auf dem Platz spürbar ist. Es geht nur über Kampf, Intensität und absoluten Willen. Wenn wir von der ersten Minute an dagegenhalten, mutig nach vorne spielen und als Einheit auftreten, dann können wir Jena wehtun und etwas Zählbares holen.

Referee der Partie des 23. Spieltages ist Sebastian Lorenzen. An den Seitenlinien assistieren Philipp Michel und Niklas Wallstein. Anstoß in der Oberaue Jena, Platz 6, ist zur frühen Anstoßzeit um 12:30 Uhr!