Nachwuchs: “Zweite Halbzeit bringt den Sieg”
D2-Jugend mit Kantersieg in der Fremde
Bereits am Freitag-Abend bestritt die D2-Jugend des FSV Wacker 90 Nordhausen den fünften Spieltag in der Kreisliga Nordthüringen. Bei bestem Fußballwetter trat man die Reise in den westlichen Landkreis an und spielte zu Gast beim SV Glückauf Bleicherode II in Kraja.
Nach anfänglichen Unkonzentriertheiten, die die Mannschaft in den letzten Spielen immer wieder begleiteten, gelang durch Karl Krüger die frühe Führung. Das gab den Wacker-Kickern zusätzlich Selbstvertrauen und Sicherheit, was sich im Spielaufbau widerspiegelte. Durch eine geschlossene Mannschaftsleitung und teilweise hervorragenden Einzelaktionen gelang es Vladislav Borshchevskyi, Karl Krüger, Siaqal Azimi und Hugo Pabst per Doppelpack das Ergebnis bis zur Halbzeit sogar noch bis auf 0:6 in die Höhe zu schrauben.
Auch im zweiten Durchgang spielten die Nordhäuser weiter voll auf Sieg. So steuerte Gjin Doci einen lupenreinen Hattrick und Karl Krüger mit seinem dritten Treffern noch die Tore sieben bis zehn bei, womit ein am Ende verdienter Auswärtserfolg, seit längerem auch wieder zu Null, zu Buche stand. Besonders gefreut haben dürfte dies Torwart Lennard Lübbecke, der an diesem Tag seinen zwölften Geburtstag feierte und von seiner Mannschaft damit wohl das schönste Geschenk für einen Fußballer überreicht bekam.
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Zweite Halbzeit bringt den Sieg
Am vergangenen Samstag empfing die U13 des FSV Wacker 90 Nordhausen den JFV Rennsteig zum 17. Spieltag der Verbandsliga. Für das eigentliche Heimspiel mussten die Gastgeber auf die Spielstätte der TSG Krimderode ausweichen, da die Service Gesellschaft den Albert-Kuntz-Sportpark ganztägig einer Laufveranstaltung zur Verfügung stellte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die TSG Krimderode für die unkomplizierten Absprachen und die Betreuung am Spieltag!
Von der Tabellenregion her waren die Favoritenrollen klar verteilt. Die Nordhäuser hatten bereits vor dem Spiel 20 Punkte mehr gesammelt als die Gäste aus dem Süden. Dennoch sollte das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden, trennte man sich doch im Hinspiel nur 1:1-Unentschieden. Das Spiel selbst kam nur sehr schwerfällig in Fahrt. Beide Mannschaften fanden keine echte Spielstruktur und so war die Partie geprägt von häufigen und schnellen Ballbesitzwechseln. Die erste Großchance verbuchten die Gäste als ein Freistoß an den Querbalken ging. Einen Aluminiumtreffer konnten dann kurz darauf auch die Hausherren verbuchen als ein Schuss von Marlon Grunig nur den Pfosten traf. Ansonsten blieb das Spiel eher schwerfällig. Trotzdem kamen die jungen Wacker-Kicker immer wieder zu Abschlüssen und hatten vor allem durch Tchete und Borshchevskyi beste Möglichkeiten in Führung zu gehen. Passend zu dieser ersten Halbzeit ist dann das 0:1 durch Dellit, der einen langen Ball von der Mittellinie in die Spitze spielte. Dort fand sich jedoch gar kein Rennsteiger als Abnehmer, aber auch der ansonsten gewohnt sichere und souveräne Stranz konnte mit dem Ball nicht so richtig was anfangen und irgendwie lag er plötzlich im Netz. Jubel bei den Gästen, Verwirrung bei den Hausherren. Da auch im Nachgang die Wacker-Kicker aber nicht an ihr normales Leistungsniveau herankamen und dies mit weiterem Chancenwucher verbanden, blieb dieser Treffer das einzige Tor in Durchgang eins.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Nordhäuser druckvoller aus der Pause und wollten das Spiel drehen. Es war nun mehr Tempo im Wacker-Spielaufbau und das sollte sich bezahlt machen. Chance Tchete konnte wenige Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich erzielen, nur damit Innenverteidiger Paul Schulze nach einer Ecke den Ball im Tor unterbrachte und die Partie drehte. Die Nordhäuser spielten weiter zielstrebig nach vorn und so gelang Lino Jünemann nach einer Eingabe von Igor Borshchevskyi das 3:1, ehe der Vorlagengeber nach einem Solo zum 4:1-Endstand abschloss. Aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang ein verdienter Sieg der Hausherren, der mit einer besseren Chancenverwertung auch noch den ein oder anderen Treffer mehr hätte hervorbringen können.
Tim Rosenstock
Fotos von Mario Sees & Privat





















