TSV Gera-Westvororte zu Gast im AKS

Erste: “Unser Fokus liegt auf dem Klassenerhalt”

4 Punkte aus den letzten zwei Begegnungen. Dabei auch nur ein Gegentor kassiert. Die Wilke-Elf scheint die Kurve zu kriegen. Den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, ist wieder ein realistisches Ziel. Sonntag nun gastiert der TSV Gera-Westvororte im Albert-Kuntz-Sportpark. Das Hinspiel endete mit einem 6-Tore Spektakel und einer Punkteteilung. Nach zwischenzeitlichen Rückstand gingen wir sogar in Führung und fraßen in der Schlussphase durch einen völlig unnötigen Freistoß doch noch den Ausgleich. Und ein verschossener Elfmeter war auch noch dabei. Ob sich im Rückspiel eine ähnliche Dramaturgie der Ereignisse wiederholt, werden diejenigen erleben, die unsere Mannschaft auf dem Weg zu einem erfolgreichen Heimspiel nach vorne pushen. Ralf Schwethelm wird die Partie leiten, an den Seitenlinien unterstützen Thomas Fischer und Youssef Ghanem. Anstoß ist um 14:00 Uhr! Auf geht’s 💙🤍

💬 Stefan Wilke: Mit Gera-Westvororte erwartet uns am Wochenende ein echtes Endspielgefühl. Das Hinspiel trägt jeder von uns noch im Kopf – dieses bittere 3:3, als wir den Ausgleich erst in der Schlussminute kassiert haben. Solche Spiele brennen sich ein und genau deshalb ist die Mannschaft heiß darauf, diesmal die richtige Antwort zu geben. Fünf Spieltage vor Schluss gibt es kein Rechnen mehr, keine Ausreden mehr – jetzt geht es nur noch darum, Punkte zu holen. Vor allem zuhause müssen und wollen wir gewinnen. Die letzten beiden Spiele mit vier Punkten und nur einem Gegentor haben gezeigt, dass wir leben, dass wir kämpfen und dass diese Mannschaft will. Genau diese Energie wollen wir wieder auf den Platz bringen. Natürlich tun die Ausfälle von Adrian Hanselmann, Clemens Meinert und Lucian Goutier brutal weh. Dass alle drei bis zum Saisonende fehlen, ist für uns sportlich und menschlich ein harter Schlag. Auch Lucas Treiber plagt sich weiterhin mit Schmerzen im Leistenbereich. Aber gerade jetzt müssen wir noch enger zusammenrücken. Jeder muss noch ein paar Prozent mehr geben und über seine Schmerzgrenze gehen. Abstiegskampf heißt auch Leiden zu können. Die Diskussionen um die Anzahl der Abstiegsplätze interessieren uns dabei nicht. Wir verschwenden keine Energie an Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Unser Fokus liegt einzig und allein auf dem Klassenerhalt – und dafür werden wir in den letzten fünf Spielen alles investieren. Mit Leidenschaft, mit Willen und mit voller Überzeugung!