Erste: Unser Endspiel um den Klassenerhalt

Spannung pur am letzten Spieltag in der Thüringenliga. Während der SV SCHOTT Jena den Meistertitel 2025/26 schon länger in seinem Briefkopf stehen hat, wird sich im unteren Drittel der Tabelle die Frage um Abstieg und Klassenerhalt für einige Vereine erst am Sonnabend final klären. In unserem Endspiel um den Klassenerhalt treffen wir im Albert-Kuntz-Sportpark auf den FC Thüringen Weida. Alle Rechenspiele müssen wir komplett ausblenden. Es zählt einzig und allein, dass wir unsere Hausaufgaben machen und dem Gegner von Beginn an zu verstehen geben, dass wir in dieser Liga bleiben wollen! Jeder einzelne auf dem Platz, jeder einzelne Funktionär, jeder Sponsor, jeder Unterstützer und jeder Fan weiß, worauf es am Samstag ab 15 Uhr ankommen wird. Wir sind in der Ausgangssituation, dass wir es aus eigener Kraft über die Ziellinie schaffen können. Dazu müssen wir ein letztes Mal in dieser Saison fest auf die Zähne beißen. Dazu müssen wir ein letztes Mal vor der Sommerpause alles, aber auch wirklich alles, in die Waagschale werfen und letzte Körner mobilisieren. Den kräftezehrenden letzten Wochen zum Trotz und mit dem Rücken zur Wand stehend, sind alle auf und neben dem Platz noch enger zusammengerückt. Das merkt man im Verein! Das merkt man in der Stadt! Mit diesem „Wir“-Gefühl gehen wir hinein in die Begegnung des 30. Spieltages. ALL WE ARE ![]()
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Stefan Wilke: Jetzt gibt es keine Rechenspiele und keinen Blick mehr auf andere Plätze. Für uns zählt nur dieses eine Spiel. Wir haben uns mit 21 Punkten im Jahr 2026 die Möglichkeit erarbeitet, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Genau da wollten wir hin – und jetzt müssen wir den letzten Schritt gehen. Die Tabelle zeigt, wie eng alles beieinanderliegt. Zwischen Platz 10 und den Abstiegsrängen ist noch alles möglich. Aber das interessiert uns nur bedingt, denn wir haben unser Schicksal selbst in der Hand. Und genau das werden wir annehmen. Was mich dabei besonders stolz macht, ist der Zusammenhalt in und um diesen Verein. Trotz aller Versuche von außen, Unruhe zu stiften, Zweifel zu säen oder uns auseinanderzubringen, sind wir enger zusammengerückt. Mannschaft, Verein und Fans haben in den vergangenen Wochen gezeigt, was es bedeutet, füreinander einzustehen. Das hat jeder gesehen, der letzte Woche im Stadion war. Über 60 Minuten in Unterzahl, am Limit, kämpfend um jeden Meter – und vom Spielfeldrand kam eine Unterstützung, die einfach brutal war. Unsere Zuschauer haben die Mannschaft getragen, sie nach vorne geschoben und ihr in schwierigen Momenten die Energie gegeben, weiterzumachen. Genau dieses Miteinander macht uns aus. Jetzt geht es um alles. Um den Klassenerhalt. Um die Zukunft des Vereins. Um die Belohnung für Monate harter Arbeit. Wir werden am letzten Spieltag nichts zurückhalten. Wir werden laufen, kämpfen, leiden und füreinander einstehen. Jeder Zweikampf, jeder Ball, jede Aktion muss zeigen, dass wir bereit sind, alles für diesen Verein zu investieren. Wir haben diese Chance selbst erarbeitet. Jetzt wollen wir sie nutzen. Gemeinsam mit unseren Fans. Gemeinsam als Verein. Und mit der festen Überzeugung, dass wir uns diesen Klassenerhalt verdienen werden.
Referee der Partie ist Konrad Götze, an den Seitenlinien assistieren Yorck Lehmann und Julian Göpfert. Anstoß ist um 15:00 Uhr.
Das letzte Heimspiel einer jeden Saison bedeutet gleichzeitig auch, die dann abgelaufene Spielzeit gemeinsam abzuschließen. Dieses wird auch am Sonnabend der Fall sein. Dazu folgen im Verlauf dieser Woche weitere Informationen.


