15. Spieltag NOFV-Oberliga Süd

Gegen Bernburg eine Reaktion zeigen

TV Askania Bernburg

Nach einer spielfreien Woche rollt nun für unsere Oberliga-Mannschaft wieder der Ball. Am letzten Spieltag der Hinserie trifft die Seeland-Elf auf TV Askania Bernburg. Der im Jahre 1879 als Turnverein gegründete und heute 500 Mitglieder zählende Club unterhält neben den Abteilungen Sport & Gesundheit (Gymnastik), Handball, Leichtathletik (Laufen), Selbstverteidigung und Billard natürlich auch die Sparte Fußball. Dort sind 3 Männermannschaften (Oberliga, Landesklasse, Alte Herren), 12 Jugendteams (A- bis G-Junioren) und seit 2010 auch eine Frauenmannschaft aktiv. Vor vier Jahren wurden die Bernburger Vizemeister der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Durch den Verzicht des Meisters BSV Halle-Ammendorf stiegen sie in die fünfthöchste deutsche Spielklasse auf. Dort erreiche man in der vergangenen Saison als Sechster die bisher beste Platzierung. Die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Oswald wird als Tabellenvorletzter in die Begegnung gegen Aufsteiger Wacker Nordhausen II gehen. Nach einer Niederlagenserie von fünf verlorenen Spielen in Folge (Krieschow, Hohenstein-Ernstthal, Luckenwalde, International Leipzig, Eilenburg) holten die Askanier aus den Begegnungen gegen Gera, Zorbau und Rudolstadt zuletzt 4 Punkte.

Ohne Fortune gegen Jena II – Panagiotis Vassiliadis

Unsere Zweite beendete ihre letzten Pflichtauftritte ohne Zählbares. Dabei tat die 2:3-Heimpleite  gegen die U21 des FC Carl Zeiss Jena am letzten Spieltag besonders weh. Der mögliche einfache Punktgewinn wäre trotz einer durchschnittlichen Vorstellung drin gewesen. Doch Panagiotis Vassiliadis fehlte bei einer der letzten Aktionen das notwendige Quäntchen Glück, den Ausgleich zu markieren. „Wir haben 60 Minuten lang keinen guten Fußball gespielt“ sagte Philipp Seeland nach der Niederlage im eigenen Wohnzimmer. „So kann man natürlich in der Liga auch keine Punkte holen“ erklärte der Coach unserer U23. Wenn das mal immer so einfach wäre. Mit Askania Bernburg muss nun ein Gegner bespielt werden, der im Abstiegskampf mehr als nur einen Zähler braucht.  Zuletzt blieben die Wackeren bei ähnlich gelagerten Konstellationen ohne Punktgewinn. Zudem lastet die Bürde von jetzt drei verlorenen Spielen in Folge auf der Mannschaft. Marcus, wie optimistisch bist du, dass unsere Jungs am Wochenende wieder in die Erfolgsspur zurückfinden werden? „Ich denke die Truppe hat Bock auf den Dreier! Nach zuletzt drei Niederlagen wollen wir zum Hinrundenabschluss nochmal punkten, um mit einem guten Gefühl eine Woche später ins Voigtland zu fahren.“

„Wieder auf unsere Stärken besinnen“ – Felix Schwerdt

Kann der Bock aufgrund der dünnen Personaldecke und der vorherrschenden Drucksituation überhaupt so einfach umgestoßen werden wie es sich so dahinsagt? „Wir machen uns selber keinen Druck. Das ist wichtig! Wir sind gut in die Saison gekommen. Leider hatten wir zuletzt durch einige Verletzungen richtig Pech. So ist das eben. Aber ich denke, wir verfügen noch über ein gutes Punktekonto. Wir können gegen jeden in dieser Liga bestehen, aber geschenkt wird uns hier nichts“ so der in Wiedergenesung befindliche Vopel. Felix Schwerdt, der die Wacker-Elf auf den Rasen der Sparkassen-Arena führen wird, sagt ausblickend auf den Charaktertest „Ich bin überzeugt, dass wir die Qualität haben, die letzten beiden Spiele vor der Winterpause erfolgreich gestalten zu können. Wir müssen uns wieder auf unsere Stärken besinnen, hinten sicher stehen und uns mit einem kontrollierten Spielaufbau Chancen kreieren. Wichtig wäre für uns, dass wir mal wieder in Führung gehen, um nicht wie in den letzten Spielen einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen.“ Unserer U23 sei nach den zuletzt vermurksten Spielen wieder ein Erfolgserlebnis gegönnt. Vielleicht schon am Sonnabend gegen Askania Bernburg, die mit vier mageren Heimpunkten zu Hause keine Übermacht sind.