16. Spieltag NOFV-Oberliga Süd

In der Festung Vogtlandstadion bestehen

Gegner zum Rückrundenauftakt: VFC Plauen

Zum Rückrundenauftakt in der NOFV-Oberliga Süd treffen unsere Wackeren am Sonntag auf den VFC Plauen. Plauen konnte seine Ergebniskrise mit fünf Niederlagen in Folge am letzten Spieltag durch einen 4:1-Heimerfolg über Rudolstadt beenden. Wir hingegen blicken ernüchternd auf die vergangenen Resultate zurück und stellen fest, dass wir nicht in der Lage waren, in 90 Minuten wenigstens einen einzigen Zähler festzumachen. Es wird kein leichtes Unterfangen werden, sich beim VFC Plauen mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu verabschieden. Denn in der Festung Vogtlandstadion sind die Südwestsachsen eine Macht. Bei einem Zuschauerschnitt von 452 Fans verlor die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Rupf in dieser Saison erst zwei ihrer acht Partien im eigenen Wohnzimmer. Die torgefährlichsten Plauener sind Angreifer Stefan Fritzlar (7) und Verteidiger Dimitrios Komnos (4). Bemerkenswert ist jedoch, dass sich für die 24 Tore der Hinrunde gleich neun Feldspieler des VFC verantwortlich zeigen. Unser kommender Gegner behält sich so eine unberechenbare Note. Offensiv hui, defensiv pfui?! 21 Gegentore zeigen, wo die Schwachstelle der ansonst spielstarken Vogtländer zu finden ist. Aber auch unsere U23 war zuletzt defensiv alles andere als sattelfest.

„Wir müssen es einfach nur schaffen, diese individuellen Fehler abzustellen“ – Philipp Seeland

„Wir müssen es einfach nur schaffen, diese individuellen Fehler abzustellen. Diese Schnitzer bringen uns immer wieder aus dem Spiel heraus und werden in der Liga auch konsequent bestraft“ erklärt Philipp Seeland. Der Wacker-Coach sieht aber auch die Nehmerqualitäten seiner Mannschaft. „Innerhalb der Truppe stimmt es auf jeden Fall. Gegen Bernberg spielen wir in Unterzahl mit 2:0-Rückstand trotzdem noch sehr gefährlich nach vorne, erzielen in der heißen Phase den verdienten Anschlusstreffer und glauben bis zur letzten Sekunde an uns. Da ziehe ich den Hut vor den Jungs! Wir werden diese Woche nutzen, um uns voll auf Plauen zu konzentrieren. Um dann im letzten Spiel vor der Winterpause noch einen runden Abschluss zu finden.“ Zur Saisoneröffnung trennte man sich im Albert-Kuntz-Sportpark vor 150 Zuschauern mit einem torlosen Remis. Beide Seiten kamen zu guten Möglichkeiten, wobei die Hausherren eine Ticken gefährlicher waren als die Gäste. Am Sonntag wird die Begegnung unter anderen Vorzeichen stattfinden. Plauen wird mit den eigenen Fans im Rücken und der Heimstärke im Sinn sicherlich versuchen, mit einem weiteren Dreier bis auf einen Punkt an den Aufsteiger aus dem Südharz heranzurücken.

„Die Moral stimmt auf jeden Fall!“ Felix Schwerdt

Felix, in Bernburg habt ihr bis zur letzten Sekunde gefightet und alles reingehauen, was ging. Die Moral innerhalb der Mannschaft stimmt?! „Die Moral stimmt auf jeden Fall!“ Sicherlich ist es so, dass wenn du einen Lauf hast, dann fliegen Dinger in die Kiste, die aktuell bei euch nicht rein wollen. Spielt das aktuell im Hinterkopf eine Rolle? „Uns fehlt zur Zeit einfach nur das Spielglück. Wir hatten gegen Bernburg, wie auch schon gegen Jena II, noch die Chance, wenigstens einen Punkt zu holen. Standen am Ende aber wieder mit leeren Händen da.“ Wie wollt ihr es gegen Plauen anstellen? „Jetzt gilt es gegen Plauen, die eine sehr spielstarke Mannschaft haben, die Zweikämpfe aggressiver anzunehmen und die krassen individuellen Fehler abzustellen. Wir als Mannschaft wollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Wir werden alles daran setzen, um aus dem Vogtland etwas mitzunehmen.“ Im Hinspiel warst du noch als Aktiver auf dem Platz und hast dazu beigetragen, den ersten wackeren Oberliga-Punkt einzufahren. Zum aktuellen Geschehen. Marcus, es läuft nicht rund bei der Zweiten. „Naja, es kam aber auch einiges zusammen. Schau dir nur die lange Verletztenliste an.

„Wir haben eine gute Hinrunde gespielt“ – Marcus Vopel

In den letzten Wochen haben wir dann Spiele teilweise zu leicht hergeschenkt. Das müssen wir besser machen.“ Trotzdem weist eure Bilanz 23 Punkte aus. Für einen Oberliga-Neuling durchaus in Ordnung. Capitano, wie fällt dein Hinrunden-Fazit aus? „Ich denke, wir haben eine gute Hinrunde gespielt. Trotz der letzten Wochen, die nicht so gelaufen sind, wie wir uns das vorstellt hatten, haben wir es als Aufsteiger im Großen und Ganzen sehr ordentlich gemacht. Ich denke wir können zufrieden sein. Aber Verbesserungen gibt es immer.“ Stehst du gegen Halle 96 (24.02.19) wieder mit auf dem Platz? „Ich arbeite hart dafür. Jetzt gilt es, meinen Fitnesszustand wieder aufzubauen, damit ich dann in der Wintervorbereitung wieder voll angreifen kann. Wenn ich die Truppe auf dem Feld sehe, egal ob Training oder Spiel, dann kribbelt es mir sehr in den Füßen.“ Die letzten Wochen waren für unsere Regionalliga-Reserve keine einfachen. Auf der Zielgeraden der Hinrunde schien die Puste dann ein wenig auszugehen. Gegen Plauen heißt es für die Seeland-Elf, die letzten Körner rauszuhauen, um sich mit einem guten Gefühl in die wohlverdiente Winterpause zu verabschieden.