Wacker kann Chemies Bollwerk nicht knacken

Mageres 0:0 in Leutzsch

Mageres 0:0 in Leutzsch

Es wurde für unsere Männer das erwartet schwere Spiel im altehrwürdigen Sportpark in Leipzig-Leutzsch. Mit Buval, Mickels, Scholl und Pichinot bot Trainer Uluç eine sehr angriffsstarke Truppe auf. Matthias Peßolat musste auf die Bank und der quirlige Uçar durfte von Beginn an ran. Mit Härte und Kampfkraft warfen sich die dicht gestaffelten Chemiker in der Anfangsphase den Nordhäuser Angriffen entgegen und fanden schließlich Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel. Außer einem 30m-Kracher von Lucas Scholl, der knapp übers Tor strich, konnte die Wacker-Offensive nicht viel nennenswertes bis zur Pause vorweisen.

Verbissene Zweikämpfe im Leutzscher Holz in einer über weite Phasen ausgeglichenen Partie

Dann erhöhten die Hausherren sogar ihre Bemühungen und hatten in der 53. Minute die Chance in Führung zu gehen, doch Kevin Rauhut kratzte den Wendt-Kopfball von der Linie. Ein Freistoß von Scholl in der 57. und ein satter Schuss von Bedi Buval in der 65. Minute läuteten den Nordhäuser Schlussspurt ein. Trainer Volkan Uluç brachte in den letzten 20 Minuten Routinier Peßolat für Uçar. In der 75. Minute dann fast die Wacker-Führung, als Pichinot eine Häußler-Flanke knapp über die Latte jagte. Der eingewechselte Genausch prüfte in der 80. Minute den Chemie-Keeper, doch der pariert den Ball. Wacker erhöhte jetzt immer mehr den Druck und wollte die Führung. Außer einem Querlattentreffer des eingewechselten Peter Lela in der Nachspielzeit sprang aber nichts mehr heraus für den Favoriten. Am Ende jubelten die Grün-Weissen und unsere Blauen hielten wenigstens hinten die Null. Nun gilt es gegen Viktoria am Dienstag dieses Unentschieden mit einem Sieg vergessen zu machen.
BSG Chemie Leipzig:
Latendresse-Levesque – Rode, Karau,
Wajer, Heinze, Rodriguez-Schwarz,
Ludwig, Wendt, Hermann, Yajima, L.
Schmidt

Wacker Nordhausen:
Rauhut – Schulze, Esdorf, Propheter, Häußler –
Mickels, Becker, Uçar, Scholl –
Pichinot, Buval

Zuschauer: 2.300