Wacker unterliegt Lok Leipzig mit 0:2

Nichts zu holen in Probstheida

Nichts zu holen in Probstheida

1.FC Lokomotive Leipzig – FSV Wacker 90 Nordhausen 2:0 (0:0)

Das Mittelfeld war heiß umkämpft

 

Vor knapp 2500 Zuschauern bei herrlichstem Fußballwetter begegneten sich beide Teams in der 1.Hälfte auf Augenhöhe. Wacker musste in der 7. Minute die erste Schrecksekunde überstehen, weil es eine indirekten Freistoß im eigenen Strafraum gab, nachdem Tino Berbig eine Rückgabe mit der Hand aufgenommen hatte. Aber die Lok machte nichts aus dieser Möglichkeit, die lange Zeit die einzig nennenswerte Chance blieb. Dann zog Tobias Becker nach einer halben Stunde einfach mal vom Strafraumeck ab, doch die Kugel zischte übers Tor. Nach 38 Minuten rettete Tino Berbig gegen den heranstürmenden Gottschik und das war es auch schon bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel machte es Gottschik besser, als er in der 59. Minute steil in den Strafraum geschickt wurde, Wackers Abseitsfalle nicht zuschnappte und der Leipziger Stürmer Berbig überwinden konnte. „In einem ausgeglichenen Spiel auf Augenhöhe führen so leichte Fehler schnell die Entscheidung herbei“, resümierte der Wacker-Trainer nach dem Spiel. Volkan Uluç reagierte sofort auf den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Rückstand und brachte mit Dino Medjedovic und Daniel Hägler zwei frische Offensivkräfte.  Erst einmal waren aber die Leipziger Einwechsler dicht vor dem 2:0, doch Lorincak knallt Maurers Paß an den linken Pfosten – Glück für Wacker in dieser Phase. Die Nordhäuser drängten jetzt auf den verdienten Ausgleich, aber Lok schlug ein zweites Mal eiskalt zu: Verteidiger Berger stürmte zur Grundlinie und flankte in die Mitte, wo Lorincak den Ball flach ins linke untere Eck schoss: 2:0. Das war die Entscheidung in einem besonders im zweiten Durchgang sehenswerten Regionalliga-Spiel. „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben und sind auch nach dem 0:2 noch nach vorne  marschiert. Heute hat es leider nicht gereicht, das Spiel noch einmal zu drehen“, sagte der Wacker-Coach auf der Heimfahrt.

Der Ex-Wackere Christian Hanne stoppt Nils Pichinot

Weil auch der BFC heute wieder verloren hat, kann Wacker am Samstag beim finalen Heimspiel gegen Meuselwitz den Vizemeistertitel fest machen. 

Also alle raus in den AKS und unsere Blauen dabei unterstützt!

1.FC Lok Leipzig: Kirsten – Berger, Zickert, Misch, Krug – Hanne, Malone – Schicke, Pfeffer (70. Maurer), Gottschik (81. Hartmann) – Ziane (65. Lorincak)

FSV Wacker 90 Nordhausen: Berbig – Schulze, Esdorf, Propheter, Chaftar (74. Lela) – Becker – Pichinot, Kauffmann, Uçar (65. Medjedovic), Mickels – Genausch (69. Hägler)

Tore: 1:0 Gottschik (59.), 2:0 Lorincak

Zuschauer: 2.452

 

Trainerstimmen:

Heiko Scholz (1.FC Lok Leipzig): Ich kann es kurz machen: es war ein verdienter Sieg. Und gerade in den Tagen und Wochen, in denen wir im Umbruch sind, wollten wir hier Spielern, die uns verlassen, auch noch mal die Möglichkeit geben, sich zu zeigen. Wir sind jetzt froh, wenn am Samstag dieses anstrengende halbe Jahr zu Ende geht.

 

Volkan Uluç (FSV Wacker 90 Nordhausen): Lok hat heute verdient gewonnen, wir haben in den entscheidenden Situationen Fehler gemacht, haben vor dem 0:1 zu hoch gestanden und uns dann auskosten lassen. Aber es gab noch einige andere gute Möglichkeiten für Lok, insofern ist das Ergebnis in Ordnung. Ich wünsche dem Verein alles Gute für die Zukunft.